10 Strategien gegen Mama-Stress | Methoden um eine entspannte Mutter zu sein

Mama-Stress

Mama-Stress – ich würde mal behaupten, dass jede Mutter ihn kennt. Bei manchen ist er fast immer da, bei anderen zeigt er sich nur selten. Und auch die Gründe, die ihn auslösen sind ganz unterschiedlich. Egal wie, wo oder warum: Mama zu sein kann mitunter ganz schön herausfordern sein. Ich habe mir in letzter Zeit einige Gedanken zum Mama-Stress gemacht, ein paar Strategien dagegen ausprobiert und lasse Euch hier an meinen Erkenntnissen teilhaben.

Entspannte Mama – gestresst Mama

Man tendiert ja dazu die Vergangenheit zu verklären. Und doch meine ich, dass mein Blick nicht all zu rosarot gefärbt ist, wenn ich an die Kleinkindzeit mit meiner ersten Tochter denke. Ich hatte Geduld ohne Ende, wartete entspannt bis sie nahezu alle Steinchen des Schotterweges eingesammelt hatte und wenn sie auf jeder Treppenstufe eine Pause einlegen musste (wir lebten damals im dritten Stock eines Hauses ohne Aufzug), konnte mich das kaum aus der Ruhe bringen.

Wenn ich mich heute im Spiegel anschaue bin ich oft selbst erschreckt, wie genervt ich aussehe und ich kann mich selbst dafür nicht leiden, wie ungeduldig ich oft mit meinen Kindern bin. Wenn wir morgens mal wieder zu spät für Kita und Kindergarten sind, meine Töchter trotzdem in aller Seelenruhe noch spielen, auf einer anderen, unauffinbaren Mütze bestehen oder vor der Garage irgendetwas suuuper interessantes entdecken und ich in einem fort meckere, dann würde ich mich am liebsten selbst auf stumm schalten.

Was ist zwischen damals und heute passiert? Da sind natürlich die äußeren Faktoren: Aus einem Kind sind zwei geworden. Die schlaflosen Nächte haben sich verdoppelt. Die Corona-Pandemie hat unseren Alltag über den Haufen geworfen.
Ich denke, es ist aber nicht nur das. Ich habe zwischen den ganzen täglichen To-Dos ein bisschen aus den Augen verloren, was für eine Mama ich eigentlich sein will.

Ich möchte eine entspannte Mama sein – und keine Mecker-Mama.

Tipps gegen Mama-Stress

Häufige Gründe für Mama-Stress

Ich habe mir also vorgenommen mich zu fragen: Was macht mich gereizt und ungeduldig? Und dann herauszufinden: Was kann ich tun, um eine entspanntere Mama zu sein?

Häufige Gründe für Mama-Stress, die immer wieder aufgeführt werden, sind:

  • Terminstress
  • Mama-Perfektionismus
  • der Mental Load
  • fehlende Me-Time

Tatsächlich gehören diese Themen auch bei mir zu den top Stressauslösern.

Terminstress setzt Mamas unter Druck

Bei vielen Mamas bezieht sich das Thema Terminstress darauf, dass sie und die Kinder einfach wahnsinnig viele Termine im Kalender haben. Bei uns ist das nicht der Fall. Wahrscheinlich kommt mir da zugute, dass die Kinder noch so klein sind und ich keinerlei Kurse mit Ihnen mache. Angedachte Hobbies haben sich zudem durch Corona erübrigt – genauso wie Spielbesuche und vieles andere.

Was stresst mich also im Mama-Alltag? Ich bin ein pünktlicher Mensch. Bevor ich Kinder hatte, heißt das. Inzwischen ist es meist so, dass ich einen (meiner Meinung nach) großen Puffer einbaue und wir trotzdem gerade so auf den letzten Drücker oder ein paar Minuten zu spät kommen. Wir sind also spät dran und ich bitte die Kinder, sich zu beeilen. Natürlich kann gerade dann die Große sich auf keinen Fall selbst die Schuhe anziehen und die Kleine besteht drauf, es alleine zu tun – was aber auch Minuten später und nach dem zehnten Versuch leider nicht so richtig klappen will. Solche Situationen bringen mich schnell auf die Palme.

Was hilft gegen diesen Mama-Stress? Als erstes und am wichtigsten: Mir vor Augen zu führen, dass es diese Situationen sind, in denen ich schnell zu meckern anfange – und dass das meistens alles nur noch schlimmer macht. Außerdem versuche ich den Kindern verständlich dazulegen, dass mir Pünktlichkeit wichtig ist. Am wichtigsten ist aber, einfach mal kurz durchzuatmen und daran zu denken, dass sich noch nie jemand beschwert hat, wenn wir fünf Minuten zu spät in der Kita oder bei einer Verabredung waren.

Tipps gegen Mama-Stress

Mama-Perfektionismus – erzeugt nur Unzufriedenheit

Eigentlich bin ich davon überzeugt, dass glückliche Kinder wichtiger sind, als ein sauberes und aufgeräumtes Haus. Schön wäre aber trotzdem irgendwie beides. Und immer wieder erwische ich mich dabei, dass ich andere Mütter dafür beneide, wie pikobello es auf ihren Instagram-Bildern aussieht, wie gut gekämmt und frisch angezogen ihre Kinder sind. Und das, obwohl ich selbst gerne Fotos poste, die unsere schönsten Seiten zeigen. Ich weiß mehr als gut, dass Social Media und Co. nie die gelebte Realität abbilden. Dennoch versuche ich immer wieder solchen „Vorbildern“ nachzueifern – und bin genervt, wenn es natürlich nicht klappt.

Zudem bin ich kein Fan von frühkindlicher Förderung. Meiner Meinung nach ist das freie Spiel und regelmäßig frische Luft für kleine Kinder das Beste. Eigentlich. Denn trotzdem erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich mir am Ende des Tages vorwerfe, meinen Kindern keine spannenden Bastelprojekte geboten zu haben, dass ich nicht mit ihnen aktiv gesungen (nebenher singen wir eh den ganzen Tag) oder spannende Themen besprochen habe.

Ich möchte gerne die perfekte Mama sein, die ihren Kindern immer die volle Aufmerksamkeit gibt und die super Hausfrau, bei der es tipptopp aussieht und der frisch gebackenen Kuchen einen leckeren Duft verbreitet. Ich möchte beruflich top Leistungen erbringen und dann natürlich auch noch in den Bereichen Ehefrau und soziale Kontakten gut abschneiden. Dummerweise haben aber auch hier die Tage nur 24 Stunden und eine unausgeschlafene Mama ist schnell unausstehlich.

Also hilft nur: Die eigenen Ansprüche hinunterschrauben. Und mich immer wieder fragen, was mir wirklich wichtig ist (und was mir z.B. nur wichtig erscheint, um nach außen einen guten Eindruck zu machen).

Mental Load sorgt für Mama-Stress

Der Begriff „Mental Load“ hat in den letzten Jahren Karriere gemacht und die meisten haben ihn wahrscheinlich schon einmal gehört. Es geht dabei um die mentale Last, die Mütter häufig fühlen. Nicht selten hat Mama nämlich in den Familien die Aufgabe, an fast alles zu denken. Geburtstagsgeschenke organisieren, den Speiseplan ausdenken, Einkaufszettel schreiben, Dinge besorgen, die die Kinder für Kita oder Schule brauchen und vor allem daran denken, dass sie diese dann auch mitnehmen. Arzttermine ausmachen und wahrnehmen, etc. – es gibt oft einfach oft 1000 Dinge, an die Mütter im Laufe eines Tages denken.

Wenn ich mich selbstkritisch betrachte, dann ist mein großes Problem, dass ich einfach schlecht abgeben kann. Ich mache Dinge am liebsten selbst, vor allem wenn es um die Kinder geht. Oder andere Sachen, die mir wichtig sind – und das ist eine ganze Menge.

Was hilft gegen diesen Mama-Stress? Einfach mal genießen, dass ich so viel Unterstützung bekomme. Mich entspannen. Und immer wieder daran denken: Es ist nicht schlimm, wenn Papa den Kindern Hose und Pulli anzieht, die aus meiner Sicht nicht zusammen passen. Wir verhungern nicht, nur weil beim Einkauf ein meiner Meinung nach wichtiges Produkt fehlt. Und ich bin nicht die Einzige, die wichtige Dinge für die Kinder organisieren kann. Wo wir auch direkt beim nächsten Punkt wären.

Tipps gegen Mama-Stress

Auch Mamas brauchen Me-Time

Ich liebe es, rund um die Uhr mit meiner Familie zusammen zu sein. Das gefällt mir gerade auf unseren Reisen immer wieder unbeschreiblich gut. Trotzdem kommt im Alltag dann doch immer mal wieder der Punkt, wo ich einfach ein paar Minuten Ruhe brauche. Kein Kind, das auf meinen Arm will, mich in endlosschleife voll quatscht oder quengelt, dass ich jetzt sofort spielen, kuscheln oder Essen reichen soll. Einfach mal niemand um mich zu haben, der ständig an meinem Pulli zieht und nicht einmal auf dem Klo von meiner Seite weichen will. Versteht mich nicht falsch, die allermeiste Zeit genieße ich die Nähe meiner Kinder wirklich sehr. Nur manchmal ist einfach lösen auch solche schönen Dinge Mama-Stress aus und führen zu Gereiztheit.

Was hilf? Mama-Me-Time organisieren und genießen. Ich habe das große Glück, dass ich immer wieder Auszeiten habe. Mein Problem allerdings: Ich versuche oft in dieser Zeit möglichst viel zu erledigen und produktiv zu sein. Putzen, arbeite und Co. führen dazu, dass ich auch nach dieser Mama-Auszeit nicht wirklich entspannt bin. Mein Vorsatz also: Noch mehr die Zeit wirklich für mich nutzen und nur Dinge tun, die mir gut tun. Damit ich danach wieder die entspannte Mama bin, die ich sein möchte.

Tipps gegen Mama-Stress

10 schnelle Strategien gegen Mama-Stress

Hier nun also im Überblick meine Top 10 Strategien gegen Mama-Stress beziehungsweise Methoden, um eine entspanntere Mutter zu sein.

  1. Immer wieder vor Augen führen: Was für eine Mama möchte ich sein? Was ist mir wichtig (unabhängig von der Meinung und Erwartung anderer)?
  2. Mir klar machen: Ich will das so. Das Kind zwingt mich nicht dazu. Also konkret z.B.: Ich will, dass mein Kind nachts im Bett nicht weint und gehe deshalb immer wieder zu ihm. Ich möchte mein Kind nicht zum Zähneputzen zwingen und mache deshalb eine halbe Stunde Quatsch, um sie zum mitmachen zu bringen. Sofort ist die Situation für Mama viel weniger stressig.
  3. Eigene Erwartungen runterschrauben. Mama-Perfektionismus adé
  4. Durchatmen und bis zehn zählen: Auch wenn der Tipp alt ist – es gibt kaum ein besseres Mittel gegen Meckern
  5. Raus in die Natur! Wenn es bei uns drunter und drüber geht, ist der beste Weg nach draußen. An der frischen Luft sind wir alle ausgeglichener.
  6. Mama-Me-Time: Wenn irgendwie möglich organisieren und dann auch richtig genießen.
    (Btw: Bedürfnisorientiert zu erziehen bedeutet nicht, dass es nur um die Bedürfnisse der Kinder geht. Mamas (beziehungsweise Eltern) haben genauso Bedürfnisse, die Beachtung brauchen.)
  7. Selfcare: Ich hasse dieses Wort, aber es beschreibt das „sich um sich selbst kümmern“ halt am besten. Bei meinen Kindern achte ich penibel auf gesunde Ernährung und Bewegung, bei mir selbst ist das eher zweitrangig. Sich gesund und fit zu fühlen hilft jedoch ungemein gegen Stress. (Und Sport soll ja sowieso der Stresskiller Nummer eins sein).
  8. Kinder in die Arbeit einbeziehen. Zusammen putzen, kochen und Wäsche machen macht vielen kleinen Kinder Spaß. Und anstatt erst die Kinder zu beschäftigen und dann noch die Hausarbeit zu erledigen ist so beides auf einmal geschafft. Danach bleibt Zeit zum entspannten Spielen.
  9. Einatmen – Ausatmen… Diese Technik ist auch nicht wirklich neu oder überraschend, aber ruhiges Atmen ist einfach eines der besten Mittel gegen Stress. Ich habe das Atmen beim Yoga und bei meiner Geburtsvorbereitung mit  Hypnobirthing viel geübt und es hat mich schon oft beruhigt – im Bett nach einem anstrengenden Tag mit den Kindern genauso wie bei Nervosität vor einer wichtigen Präsentation im Beruf.
  10. CBD: Der Stoff aus der Hanfpflanze soll unter anderem für Entspannung und gutes Einschlafen sorgen. CBD ist ein legaler Stoff, macht nicht abhängig und kann zum Beispiel in Tropfenform eingenommen werden. Er wirkt nicht bei jedem gleich, kann aber z.B. ein tolles Mittel sein, um nach einem anstrengenden Tag Abends runter zu kommen und sich gut ausruhen zu können.

Und nicht zuletzt: Stress ist nicht gleich Stress. Und nicht alle Mütter haben die Möglichkeit durch Partner und Familie Entlastung zu erhalten. Dann sollte man sich keinesfalls schämen, externe Hilfe einzufordern.

 


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Bücher, die mir gegen Mama-Stress helfen:

Und was sonst noch helfen könnte, um eine entspanntere Mutter zu sein:

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