Ein perfekter Rückzugsort, Mutter-Tochter-Reisen und Buchvorstellung „Let´s Go Himalaya!“ | Werbung

Let´s go Himalaya

Ein perfekter Rückzugsort für alle, die etwas Abstand zum Weltgeschehen brauchen und an dem die Menschen friedvoll und harmonisch zusammenleben: hört sich irreal an? Ist es auch. Denn die Beschreibung meint den fiktiven Ort Shangri-La in Tibet, den der britische Autor James Hilton 1933 in seinem Roman „Lost Horizon“ erfand.

Ich hatte bis vor kurzem noch nichts von diesem perfekten Rückzugsort gehört. Die Sehnsucht nach einer Auszeit vom Alltagsleben, nach Abenteuer und Sinnsuche ist mir allerdings nicht fremd. Nach einiger Zeit zuhause zieht es mich immer wieder hinaus in die Welt. Ich liebe es, zusammen mit meiner Familie zu kleineren und größeren Entdeckungstouren aufzubrechen.

Kraft spendende Reise-Erlebnisse

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In den letzten Jahren durfte ich so einige ganz wundervolle Fleckchen der Erde kennenlernen. Und es gab einige Situationen, die ich versucht habe mit allen Sinnen aufzusaugen und in meinen Gedächtnis zu verankern. Wie ich am Meer stehe, den Sand unter den Füßen, die Wellen umspülen meine Beine und ihr rhythmisches Rauschen lässt mich ganz ruhig werden, während mein Blick bis zum Horizont wandert und ein Gefühl von Freiheit hervorruft. Oder die Ankunft nach einer anstrengenden Wanderung auf dem Berggipfel. Die Freude, den Aufstieg bewältigt zu haben und die Aussicht auf eine Welt, die so klein aussieht, also könnte es dort keine große Probleme geben.

Manchmal, wenn ich mich niedergeschlagen fühle oder nervös werde, rufe ich mir diese Momente ins Gedächtnis. Ein Shangri-La, einen ganz bestimmten Rückzugsort Ort gibt es für mich aber nicht. Es ist vielmehr das Reisen an sich und verschiedene Erlebnisse unterwegs, die mir Kraft geben.

Auf der Suche nach Shangri-La in Tibet

Shangri-la perfekter Rückzugsort Buch

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Anders war das bei Katja Linke, Autorin des aktuell erschienenen Buches „Let´s Go Himalaya! Wo bitte geht’s nach Shangri-La?“. Sie möchte ihr persönliches Shangri-La in Tibet am Fuß des Mount Everest finden. Deshalb entschließt sich die Ärztin und Zweifach-Mama zusammen mit einer ihrer Töchter in den Himalaya zu reisen. Auch wenn dabei einiges nicht ganz wie geplant verläuft, fasst Katja Linke schon früh den Entschluss, ein Buch über ihre Reise zu schreiben.

„Let´s Go Himalaya!“ ist mehr als ein Reisebericht geworden. Zwischen den Erzählungen über diese Mutter-Tochter-Reise erfährt der Leser jede Menge über Tibet. Wer das Land im Himalaya auf unterhaltsame Weise näher kennenlernen möchte, für den ist das Buch genau richtig. Die zahlreichen Fakten über die Geschichte des Landes und den Buddhismus sind zumeist in Gespräche zwischen der Autorin, ihrer Tochter und den Menschen vor Ort verpackt – allen voran mit ihrem Reiseführer, der den beiden nie von der Seite weicht.

Reisen in Tibet mit Kindern

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Tibet ist kein Land, das man spontan und unkompliziert bereisen kann. Wer dorthin möchte, braucht eine Einreisegenehmigung, das „Tibet Permit“, und muss für die Zeit seines Aufenthaltes einen Reiseführer und einen Fahrer beauftragen. Sich alleine frei in dem Land zu bewegen ist nicht möglich. Mich würde schon diese Tatsache von einer Reise nach Tibet eher abhalten. Viel zu sehr liebe ich es auf individuelle Entdeckungstouren zu gehen. Katja Linke und ihre Tochter lassen sich davon jedoch nicht aufhalten.

In ihrem Buch „Let´s Go Himalaya!“ beschreibt die Autorin allerdings immer wieder, wie sie bei den ständigen Kontrollen und Schikanen an ihre Grenzen kommt. Diese fangen schon bei der Einreise an und ziehen sich bis zu ihrem Trekking zum Mount Everest Basislager durch. Mehr als einmal habe ich beim Lesen gedacht, dass die Begeisterung für das Land wirklich sehr groß sein muss, um das alles über sich ergehen zu lassen.

Die elfjährige Tochter der Autorin bleibt während der Tibet-Reise bei allem (abgesehen von ihrem Heimweh) extrem gelassen. Mit ihren blonden und dadurch von den Tibetern sehr bewunderten Haaren kann sie sogar immer wieder die Situation retten und misstrauische Beamte zum Einlenken bringen.

Ob diese Mutter-Tochter-Reise also trotzdem ein Erfolg wird? Ich möchte hier nicht zu viel verraten, um niemandem den Spaß am Lesen dieses Buches zu nehmen. Was ich aber festhalten kann: Außergewöhnlich ist diese Reise nach Tibet auf jeden Fall und sie gehört sicherlich nicht zu den top Reisezielen für Reisen mit Kindern.

Mutter-Tochter-Reisen

Sind Mutter-Tochter-Reisen etwas ganz Besonderes? In „Let´s Go Himalaya!“ schreibt Katja Linke:

„Auf dieser Reise sind wir mehr geworden als nur Mutter und Tochter. Da gibt es seither eine andere Form der Verbindung zwischen uns.“

Gemeinsam gemeisterte Abenteuer schweißen Menschen in besonderer Weise zusammen. Das gilt für Mutter und Tochter genauso wie für Freunde, Paare und andere. Darüber hinaus haben Mütter und Töchter eine einzigartige, intensive Beziehung. Oft ist sie genauso eng wie konfliktreich. Mutter-Tochter-Reisen können deshalb sehr herausfordern aber auch sehr innig sein.

Let´s go Himalaya

Ich kann mir gut vorstellen mit meinen Töchtern alleine zu verreisen. Mit beiden zusammen. Aber auch mit jeder alleine. Ich glaube, dass eine solche exklusive Zeit nur für Mutter und eine Tochter sehr wertvoll ist und die gemeinsamen Erlebnisse lange in Erinnerung bleiben. Auch wenn die Reise etwas weniger exotisch ist als ein Trip in den Himalaya.

Mein kleines Reise-Mädchen ist aktuell noch zu jung, um von einer Mutter-Tochter-Reise wirklich zu profitieren. Und auch zu jung, als dass ich länger von ihr getrennt sein wollte. Aber das große Reise-Mädchen würde sich über eine kurze Auszeit nur mit mir sicherlich freuen. Und ein Wocheneintrip ist bestimmt bald möglich, wenn die Kleine solange bei Papa oder den Großeltern bleibt. Als Mutter-Tochter-Wochenende würde momentan ein Städtetrip oder ein Wellness-Wochenende gut passen.

Später, wenn meine beiden Töchter größer sind, möchte ich auf jeden Fall abenteuerlichere Mutter-Tochter-Reisen mit ihnen erleben. Eine mehrtägige Rucksack-Wanderung in den Alpen, gemeinsam im Ausland etwas Neues lernen oder ein Road-Trip könnte ich mir gut vorstellen. Vielleicht wird es dann aber auch etwas ganz anderes.Wer weiß, zu welchen Persönlichkeiten sich meine Mädchen bis dahin entwickeln. Unsere Mutter-Tochter-Reise soll auf jeden Fall zu uns beiden passen.

Wenn ihr euch eine Mutter-Tochter-Reise aussuchen dürftet (egal ob mit Eurer Mutter oder Eurer Tochter) und Zeit und Geld keine Rolle spielen – wohin würdet ihr reisen?

Let´s go Himalaya Buchtipp

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