It´s a…. baby. Die alles überragende Geschlechterfrage. Update SSW 18

Its a was wird es

Wisst ihr schon was es wird? Keine andere Frage habe ich in den letzten Wochen so oft gehört wie diese. Ok, es wurde sich auch nach meinem Wohlbefinden erkundet, aber die Geschlechterfrage war omnipräsent.

Und auch ich selbst habe immer wieder darüber nachgedacht, ob unser Baby wohl wieder ein Mädchen oder dieses mal ein Junge wird.

Rosa oder blau? Warum ich das Geschlecht wissen will

Bei all diesen Gesprächen und Gedanken und zwischen tollen Fotos von großen Gender-Reveal-Parties habe ich mich immer mehr gefragt, warum diese Frage nach dem Geschlecht überhaupt so wichtig ist.

Ok, für mich ist sie aus ganz praktischen Gründen essentiell: Der Mann möchte sich erst über Namen unterhalten, wenn das Geschlecht des Babys feststeht. Es wäre doch unnötig über zwei Versionen zu diskutieren, wenn man eh nur einen weiblichen oder männlichen Namen braucht.

Wie wahrscheinlich viele andere Frauen auch, fände ich zwar alleine den Austausch über potenzielle Namen für Jungen und Mädchen interessant, aber der Mann lässt sich da von seinem Pragmatismus nicht abbringen.

Von diesem eher etwas spaßigen Grund abgesehen sind wir aber – wie viele Eltern – der Meinung, dass wir uns ein gesundes Baby wünschen. Das Geschlecht ist ganz egal. Und trotzdem fiebern zahlreiche werdende Mamas und Papas dem Tag entgegen, an dem man auf dem Ultraschall erkennen kann, was es wird. Auch wir werden uns das Geschlecht verraten lassen und ich bin überaus gespannt. Einfach aus Neugierde und weil ich das Gefühl habe, dass die Schwangerschaft noch einmal fassbarer für mich wird, wenn ich weiß ob da ein kleiner Junge oder ein Mädchen in meinem Bauch wächst. Das ist natürlich Quatsch. Aber Gefühle lassen sich von diesem Realismus nun einmal nicht leiten.

Its a Junge oder Mädchen

Geschlechter-Klischees noch bevor das Baby geboren ist

Wir gehören nicht zu den Eltern, die das komplette Babyzimmer in rosa oder hellblau einrichten. Im Gegenteil. Das Reise-Mädchen hat in ihrem ersten Jahr fast ausschließlich die Kleidung ihres Cousins aufgetragen. Diese war zum Glück sehr neutral – tausend Dank dafür an meine Schwester. Ich habe aber auch kein Problem damit, wenn unsere große Kleine mehr blau und grün trägt als rot und rosa.

Aber ich kann mich nicht davon frei machen, bestimmte Erwartungen mit dem Geschlecht des Babys zu verknüpfen. In meinem Kopf sind es zwei verschiedene Bilder, je nachdem ob ich mir einen Jungen und ein Mädchen oder zwei Mädchen bei uns im Wohnzimmer vorstelle. Ich sage nur: Hallo Geschlechter-Klischees!

Da will ich mich unbedingt frei davon machen, aber dann schleichen sie sich doch wieder ein. Nicht über die Farben der Kleidung oder die Art des Spielzeugs. Vielmehr beeinflussen sie meine Vorstellung, wie die beiden Kinder zusammen sein werden. Wie sie spielen und sich streiten.

Ich mache meinem Kopf deswegen jetzt aber nicht zu viele Vorwürfe. Es kommt ja meistens eh anders, als man denkt.

Und jetzt zurück zur wichtigsten Frage: Was wird es denn nun?

Junge oder Mädchen – ich bin zwiegespalten

Methoden herauszufinden, ob das Baby ein Junge oder ein Mädchen wird, gibt es viele.

So sagt man, dass schlecht Haut und sprödes Haar – und davon kann ich ein Lied singen (siehe mein Schwangerschaftsupdate Bodyfrust) – für ein Mädchen sprechen. Dieses soll der Mutter die Schönheit rauben. Es muss also ein Mädchen werden.

Eine andere „Bauernweisheit“ besagt jedoch dass es ein Junge wird, wenn die Schwangere vor allem am Bauch zulegt und man von hinten die Schwangerschaft kaum sieht. Auch das passt zu mir. Es steht also 1:1 für Junge und Mädchen.

Zwillinge werden es aber definitiv nicht. Auf den Ultraschallbildern war eindeutig immer nur ein Baby zu sehen. Eine Entscheidung wird also fallen müssen.

Da diese Wahrsagereien zwar lustig sind aber die Wahrscheinlich richtig zu liegen genau 50 Prozent beträgt, höre ich in mich hinein. Denn auch das liest man immer wieder: Die Mutter spürt was für ein Geschlecht das Baby hat.

Mein Gefühl sagt, dass es ein Mädchen wird. In der ersten Schwangerschaft war mein Gefühl allerdings von einem Jungen überzeugt. Und dann war es doch ein Mädchen. Daher zieht mein Verstand nun den Schluss, dass wenn es sich nach einem Mädchen anfühlt, es eigentlich ein Junge werden muss. Das hört sich vielleicht etwas kompliziert an, kurz ausgedrückt meint es nur:

Mein Gefühl sagt Mädchen, der Verstand ist für Junge.

Auch hier bleibt es also weiterhin spannend.

Its a Schwangerschaft

Das Reise-Mädchen wird große Schwester – oder großer Bruder

Zum Abschluss noch eine witzige Anekdote: Wir haben meine Schwangerschaft bei Freunden und Familie meistens mit den Worten angekündigt, dass das Reise-Mädchen große Schwester wird. Mehr als einmal gab es darauf als Antwort ein verwundertes: Ihr wisst schon, dass es ein Mädchen wird? Da war ich dann erst einmal kurz verwirrt. Der Mann ist bei so etwas deutlich wortgewandter. Seine Reaktion: Ok, das Reise-Mädchen wird große Schwester oder großer Bruder.

Was es tatsächlich wird, verrate ich dann (hoffentlich) in meinem nächsten Schwangerschaftsupdate.

Was denkst Du, werde ich wieder Mädchenmama oder bekomme ich dieses Mal einen Jungen?

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