Erste Wochen mit Baby und Kleinkind. Wie soll ich das nur jemals schaffen? – Werbung

Erste Wochen mit Baby und Kleinkind

In den ersten Wochen mit Baby und Kleinkind habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie ich den Alltag mit den beiden schaffen soll. Wie klappt es, dass wir jemals irgendwo pünktlich hinkommen – alle angezogen, satt und mit frischen Windeln versteht sich. Und wie kann ich irgendwie die Wohnung auch nur einigermaßen in Ordnung und sauber halten, ohne dass dabei mindestens ein Kind schreien muss?

Auch wenn ich das Leben mit Baby ja schon kannte, so war in der ersten Zeit als vierköpfige Familie doch alles anders als beim ersten Mal. Nun stellten mich weniger die Bedürfnisse und Pflege eines Neugeborenen vor eine Heruasforderung, als vielmehr die neue Familienkonstellation. Als Mama von zwei kleinen Kinden beiden gerecht zu werden erschien mir wie ein unlösbares Problem.

Erste Wochen mit Baby und Kleinkind Babywippe

Sind zwei Wochen Familienzeit zu kurz?

Unser Familienleben zu viert ging turbulent los. Wobei das so nicht ganz stimmt. Zu viert waren wir von Anfang an ein ziemlich gutes Team. Schwierig wurde es erst, als der Mann zwei Wochen nach der Geburt des Reise-Babys wieder arbeiten gehen musste und ich mit unseren beiden Mädchen tagsüber alleine war. Natürlich waren gerade an unserem ersten Morgen zu dritt beide nicht gut drauf. Wie aber zwei weinende Kinder gleichzeitig beruhigen? Ich hatte keine gute Lösung, gab aber alles, um meine beiden Mädchen irgendwie wieder glücklich zu machen. Und so waren wir schon spät dran, bevor ich überhaupt angefangen hatte uns fertig zu machen.

Mit einer Hand Frühstück richten und teilweise füttern während die andere ein Baby beruhigt, Tandem-Wickeln und -Anziehen sowie Stillen während das Kleinkind darauf besteht, dass ich gerade in dem Moment unbedingt die Puppe umziehen muss: Das alles waren außerdem Disziplinen, in denen ich an diesem ersten Morgen alleine mit Baby und Kleinkind noch deutliches Optimierungspotenzial hatte. Natürlich musste kurz darauf, als ich uns alle endlich in die dicken Winteroutfits gepackt hatte, das Baby noch einmal gestillt werden.

Endlich mit Sack und Pack vor dem Haus angekommen war es inzwischen schon später, als meine irgendwann zwischendurch bei der Tagesmutter kurz angekündigte Verspätung. Also mit Buggy in der Hand und Baby auf dem Bauch im Laufschritt los. Und für einen Augenblick habe ich mich tatsächlich gefragt, ob ich das ohne mit der Rückbildung auch nur annähernd begonnen zu haben, wirklich machen sollte. Zum Glück konnte ich über die Antwort schon nicht mehr nachdenken, da wieder eines der Kinder meine volle Aufmerksamkeit forderte.

Erste Tage mit Baby und Kleinkind

Ein Plan ist gut, Flexibilität ist alles

In den folgenden Tagen erlebten wir immer wieder solche chaotischen Situationen. Aber es spielten sich tatsächlich auch schnell gewisse Routinen ein. So zeigte sich nach wenigen Morgen, in welcher Reihenfolge die wichtigsten To-Dos wie Anziehen, Frühstücken und Zähneputzen am wahrscheinlichsten ohne größere Probleme gelingen. Den erweiterten Zeitrahmen, den mir die Tagesmutter zum Abgeben am Morgen gewährt hatte, musste ich zwar weiterhin regelmäßig ausnutzen. Aber immerhin wurden die Tränen der Kinder und mein Stress weniger.

Ich habe schnell gelernt, dass es mit zwei Kleinkindern hilfreich ist, für die alltäglichen Abläufe einen guten Plan zu haben. Ganz verloren haben wir die Spontanität, die bis vor der Geburt des zweiten Babys bei uns herrschte, aber nicht. Denn als noch wichtiger stellte sich heraus, trotz Plan maximal flexibel zu sein.

So wird zum Beispiel die inzwischen etablierte Morgenroutine schnell über den Haufen geworfen, wenn das Reise-Mädchen ausnahmsweise mal etwas länger schläft. Anstatt ein unausgeschlafenes, quengelndes Kleinkind zu ertragen bereite ich einfach alles, was ohne sie geht, schon einmal vor. Wenn sie dann aufwacht, ist dafür das Reise-Baby schon komplett fertig und wir schaffen es (meistens) trotzdem noch rechtzeitig und ohne großes Theater aus dem Haus zu kommen.

Erste Wochen mit Baby und Kleinkind Babytrage

Diese ersten Tage mit Baby

Diese allerersten Tage – brauchen die richtigen Hilfsmittel

Grundsätzlich ist es immer einfach, wenn gerade nur ein Kind meine volle Aufmerksamkeit beansprucht. D.h. ein Kind morgens schon mal anziehen während das andere noch schläft oder mit dem Kleinkind spielen während das Baby ein Nickerchen macht ist immer perfekt. Oft brauchten mich in den ersten Wochen mit Baby und Kleinkind aber beide Mädchen gleichzeitig. Mein großes Glück war, dass genau in dieser Zeit BabyBjörn die Kampagne „Diese allerersten Tage – Soft Selection“ startete. Das Thema passte natürlich perfekt zu unserer Situation und so freute ich mich sehr, zwei Produkte des schwedischen Familienunternehmens testen zu dürfen.

Und was soll ich sagen: Die Babytrage Mini und Babywippe Bliss erleichterten uns die erste Zeit zu viert auf jeden Fall. Schon vom ersten Kind hatten wir sowohl Tragen als auch eine Wippe zu Hause. Das Besondere an den neuen Modellen ist aber, dass diese speziell für Neugeborene konzipiert sind. Das bedeutet unter anderem, dass die Babytrage aus sehr weichem und flexiblem Stoff ist, dass das Baby darin direkten Körperkontakt mit den Eltern hat (ohne Stoff dazwischen) und die Trage besonders schnell angelegt und komplett geöffnet werden kann (was z.B. beim Herausnehmen eines schlafenden Babys sehr hilfreich ist).

In unseren ersten Tagen und Wochen mit Baby Nummer zwei war vor allem die einfache und schnelle Handhabung der Babytrage Mini ein absolutes Plus. Wenn die Kleine meine Nähe brauchte und das Kleinkind den Einsatz meiner Hände – sei es zum Spielen, beim Essen oder Wickeln – dann wurde das Reise-Baby einfach ruck zuck auf meinen Bauch geschnallt.

Erste Wochen mit Baby und Kleinkind Alltag meistern

Tipps Erste Wochen mit Baby und Kleinkind

Als das Baby mit ein paar Wochen immer wacher wurde, kam auch die Babywippe immer häufiger zum Einsatz. Sie ist ebenfalls aus einem sehr weichen Stoff, der speziell von BabyBjörn entwickelt wurde. Was sich anfühlt wie ein kuscheliges Shirt ist ein Spezial-3D-Material, das trotz seiner Flexibilität formstabil und auch noch atmungsaktiv ist. Hier in der Wippe konnte die Kleine ihrer Schwester und mir besonders gut beim Spielen zuschauen. Sehr süß ist außerdem, wenn das Reise-Mädchen unser Baby darin vorsichtig wippt und es so beruhigen oder sogar zum Lachen bringen kann.

Erste Wochen mit Baby und Kleinkind Geschwisterliebe

Zusammen schreit man doppelt laut

Es gibt sie inzwischen immer öfter, diese rosaroten Momente. Wenn große und kleine Schwester gleichzeitig glücklich sind (und ich währenddessen vielleicht sogar noch ein richtiges Abendessen kochen kann), dann fühle ich mich fast wie in der Bilderbuchfamilie, die ich mir gewünscht habe.

Und genau dann, wenn ich denke, dass sich nun so langsam alles einspielt, stehe ich ein paar Sekunden später wieder mit zwei schreienden Kindern da. Und fühle mich völlig überfordert. Ich weiß nicht ob das geheime Absprachen sind, große Solidarität unter Geschwistern ist oder was auch immer: Aber meistens müssen beide Schwestern gleichzeitig ganz doll weinen. Vielleicht fasziniert es sie auch einfach, dass man zusammen doppelt so laut ist.

Mir bricht dann jedes Mal der Schweiß aus und mein Herz fängt an zu rasen. Vor allem, wenn wir uns in einer solchen Situation gerade mitten auf einer belebten Einkaufsstraße oder im Hausflur unseres Mehrfamilienhauses befinden. Spontan kann nichts die Kinder beruhigen. Die Ohren klingeln und über kurz oder lang stehe ich mit beiden Mädels unter den Armen da. Nur schnell weg – so schnell wie ich mit dieser Last, die in der Regel zudem aus Einkäufen, Spielsachen und/oder dem Laufrad besteht, eben noch vorwärtskomme.

Ich nehme mir dann immer wieder vor, die bei der Geburtsvorbereitung mit Hypnobirthing gelernte Beruhigungsatmung anzuwenden. Vielleicht klappt das ja irgendwann. Bis dahin versuche ich mich daran zu gewöhnen, dass es mit zwei kleinen Kindern einfach etwas turbulenter ist. Und ich freue mich, dass wir uns jeden Tag ein bisschen mehr einspielen – auch wenn es regelmäßig Rückschläge gibt.

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