Schwangerschafts-Countdown: Sind alle wichtigen Vorbereitungen fürs Baby erledigt? – Werbung

Schwangerschafts-Countdown

Der Schwangerschafts-Countdown läuft. Die letzten Wochen vor der Geburt sind angebrochen und ich denke, auch jede noch so entspannte Mama wird nun doch etwas nervös. Sind wirklich alle Vorbereitungen fürs Baby erledigt? Habe ich auch nichts Wichtiges vergessen?

Beim zweiten Baby kennt man die Situation zwar schon. Man weiß, welche To Dos vor der Geburt wirklich sinnvoll sind und auf was man verzichten kann. Außerdem sind in unserem Fall im Prinzip noch alle grundlegenden Dinge vom ersten Kind da. Um Wickeltisch, Babybett und Co. sowie die Erstausstattung brauche ich mir keine großen Gedanken zu machen. Hier geht es nur darum zu schauen, was man noch ergänzen muss.

Trotzdem bin ich in den letzten Wochen ein großer Fan von Checklisten zum Abhacken und von selbstgeschriebenen To-Do-Listen geworden. Ich kann einfach besser schlafen, wenn die noch vor der Geburt ausstehenden Erledigungen schriftlich festgehalten sind und ich nicht ständig Angst haben muss, etwas Wichtiges zu vergessen. Ja, die Schwangerschaftsdemenz lässt grüßen.

Checkliste „To Dos vor der Geburt“

Schwangerschafts-Countdown to dos vor der Geburt

Bei den Vorbereitungen für ein Baby gibt es ein paar To Dos, ohne die es nicht geht. Und dann sind da noch die Nice-to-haves für mehr Wohlbefinden beim Schwangerschafts-Countdown sowie in den Tagen und Wochen nach der Geburt.

Zu den wirklich wichtigen Dingen für ein Baby gehört die Kleidung. Bodys, Pullover und Westen, Strampler, Schlafanzüge, Mützen und ein Overall für draußen sollten im Schrank schon auf den neuen Erdenbürger warten. Mir ist in dieser Schwangerschaft deutlich geworden, dass es dabei einen recht großen Unterschied macht, ob man ein Sommer- oder Winterkind erwartet. Eigentlich dachte ich nämlich, dass wir von unserer ersten Tochter sowie ihren Cousins genügend Kleidung haben. Mengenmäßig stimmt das auch. Aber da das Baby jetzt mitten im Winter auf die Welt kommt, mussten wir doch noch ein paar Kleidungsstücke aus warmer Wolle ergänzen.

Ein weiterer großer Punkt ist das Kinderzimmer. Wobei ein Baby ja eigentlich kein eigenes Zimmer braucht. Überlegen muss man sich aber auf jeden Fall, wo das Neugeborene schlafen soll, wo man es wickelt und seine Kleidung aufbewahrt. Unser Baby wird – wie auch schon seine große Schwester – im Beistellbett bei uns im Schlafzimmer schlafen. Ein eigenes Kinderbett bekommt es dann erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Schon um vom Krankenhaus nach Hause zu kommen braucht man dann ein geeignetes Transportmittel für das Baby. Wir haben den Autokindersitz, einen Kinderwagen sowie Babytrage und Tragetücher noch hier. Das Einzige was wir ergänzen mussten ist ein Kinderwagen-Mitfahrbrett für unsere Erstgeborene – aber solche Dinge stehen natürlich nur auf der Checkliste von Mehrfachmamas.

Während viele sofort an die Kleidung fürs Baby denken, wird das Stilloutfit der Mama manchmal fast schon ein bisschen vergessen. Still-BHs, zum Stillen geeignete Tops und Pullover werden aber im Prinzip direkt nach der Geburt gebraucht. Und – das habe ich als Neumama damals schnell gelernt – der Babybauch verschwindet mit der letzten Wehe (leider) nicht komplett. D.h. auch Hosen in einer Zwischengröße sollten eingeplant werden.

Und nicht zuletzt steht vor der Geburt ein Großeinkauf im Drogeriemarkt an. Von Windeln bis hin zu Pflegeprodukten braucht das Baby so einiges. Und auch für die Mama sind im Wochenbett ein paar Dinge wie große Einlagen (aka Surfbretter) und Stilleinlagen unverzichtbar.

Wenn Dir das alles noch zu unkonkret ist, dann schau doch mal auf der Seite baby-walz.de vorbei. Dort findest Du ausführliche Angaben zu allen erwähnten Bereichen und kannst z.B. nachlesen, wie viele Bodys in welcher Größe zur Erstausstattung gehören oder was auf dem Wickeltisch nicht fehlen darf. Außerdem kannst Du dir dort eine Checkliste mit allen wichtigen To Dos vor der Geburt herunterladen.

Schwangerschafts-Countdown Geburtsvorbereitungen

Welche Vorbereitungen sind vor der Geburt sinnvoll?

Sobald der Schwangerschafts-Countdown läuft, sind die grundlegenden Vorbereitungen für das Baby oftmals schon lange erledigt. Ich kenne zumindest keine Mama, die das Kinderzimmer erst ganz zum Schluss der Schwangerschaft eingerichtet hat und Babykleidung kurz vor dem Geburtstermin shoppte. Jetzt geht es mehr darum noch ein letztes Mal zu prüfen, dass wirklich nichts vergessen wurde.

Die Kliniktasche wird zu diesem Zeitpunkt auch schon fertig gepackt sein. Warum ich das auf jeden Fall empfehle, habe ich im Artikel „meine Geburtsvorbereitung – was ich in der zweiten Schwangerschaft anders mache“ geschrieben.

In der letzten Zeit vor der Geburt bleibt so Zeit für einige andere Dinge. Jetzt stehen die oben erwähnten Nice-to-haves an. Auch wenn diese vor der Geburt nicht zwingend erledigt werden müssen, sind sie in vielen Fällten durchaus sinnvoll.

Dazu gehören die Formalitäten rund um die Geburt. Ich finde, es macht durchaus Sinn, sich damit vorab auseinanderzusetzen. Welche Optionen zu Elternzeit und Elterngeld gibt es überhaupt und wo kann ich Kindergeld beantragen? Ich werde dieses Mal aber nicht – wie oft empfohlen – anfangen die Anträge vor der Geburt auszufüllen. Beim letzten Mal hatte ich nämlich das Gefühl, dass ich dadurch alles zweimal gemacht habe. Das mache ich dann dieses Mal lieber einmal, sobald ich alle dafür benötigten Unterlagen und Daten vorliegen habe.

Ebenfalls oft empfohlen wird, für die erste Zeit nach der Geburt vorzukochen. Die Mutter soll sich im Wochenbett schließlich schonen. Ich gefriere trotzdem keine Mahlzeiten ein. Je nach Situation kann das aber durchaus sehr sinnvoll sein. Wir wohnen allerdings mitten in der Stadt. In Minuten kann man alles Erdenkliche einkaufen. Und der Mann kocht gut. Ich freue mich also darauf, im Wochenbett mit frisch gekochtem Essen verwöhnt zu werden.

Einer anderen sinnvollen Vorbereitung vor der Geburt versuche ich bei diesem Schwangerschafts-Countdown dafür so gut wie möglich nachzukommen: Kräfte tanken und noch einmal das Alleinsein genießen. Beides ist zugegebenermaßen mit einem Kleinkind an der Seite nicht ganz einfach – aber auf jeden Fall zwischendurch immer mal wieder machbar.
Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich in den ersten Wochen nach der Geburt unserer ersten Tochter nie entspannt geduscht habe. Meistens verlangte sie nämlich genau dann, wenn ich komplett eingeschäumt im Bad stand, lautstark nach ihrer Mama. Diesen Schwangerschafts-Countdown nutze ich daher dafür, um nicht nur ausgiebig zu duschen, sondern sogar ab und an in der Badewanne zu entspannen.

Mein Schwangerschafts-Countdown läuft

Schwangerschafts-Countdown letzter Monat

Inzwischen ist unser Geburtstermin weniger als einen Monat entfernt. Der Schwangerschafts-Countdown läuft also wirklich dem Ende entgegen. Wobei sich das viel zu harmlos anhört. Er rast regelrecht nach unten. Und dann plötzlich schleicht er wieder unerträglich langsam.

Alles in allem vergeht die Zeit wie im Flug. Das liegt sicherlich daran, dass ich viel zu viele Ideen hatte, wie ich die „viele freie Zeit“ im Mutterschutz nutzen kann. Außerdem steht Weihnachten vor der Türe und das lässt es auch nicht langweilig werden.

Gleichzeitig merke ich jetzt aber jeden Tag, wie ich mich immer mehr drauf freue, dieses Baby richtig kennenzulernen. Wer ist dieses kleine Wesen, das nach wie vor ganz schön aktiv gegen meinen Bauch boxt und tritt? Ich kann es kaum erwarten, es in den Arm zu nehmen. Und seiner großen Schwester vorzustellen. Ich bin unglaublich gespannt, wie es sein wird zu viert zu sein.

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