Long Beach als Alternative zu Los Angeles

Long Beach LA Alternative

Strand, Hafen und entspanntes City-Flair: Nicht nur für Reisende mit Baby lohnt es sich, die LA Alternative Long Beach in Betracht zu ziehen. Wir haben die ersten Tage unseres USA Roadtrips dort verbracht und dabei viele Vorteile sowie einige Nachteile der Stadt kennengelernt.

Vorteile von Long Beach

Long Beach mit Baby

Long Beach Strand

Long Beach liegt direkt neben Los Angeles. Wenn man auf einer Karte den Großraum Los Angeles anschaut sieht man eigentlich gar nicht, dass es sich um eine eigenständige Stadt handelt. Die Straßen und bebauten Flächen gehen einfach ineinander über.

Das erste Mal aufmerksam wurde ich auf Long Beach, als ich nach einer Unterkunft für die ersten Tage in Los Angeles gesucht habe. Ich war schon kurz vor dem Verzweifeln, weil ich recht kurzfristig suchte und die günstigeren Hotels schon ausgebucht waren oder sich in Gegenden befanden, die man besser meiden sollte.

Da wurde mir plötzlich eine schöne und preisewerte Bleibe in Long Beach vorgeschlagen. Ich recherchierte ein bisschen zu der Stadt und wir entschlossen uns, dort zu übernachten.

Long Beach Shoreline Village

Long Beach Hafen

Long Beach hat einen großen Strand, einen Hafen und eine sehr entspannte Atmosphäre. Damit ähnelt es Stadtteilen von Los Angeles wie Santa Monica oder Venice Beach. Im Gegensatz zu diesen findet man in Long Beach aber einfacher erschwingliche Unterkünfte (auch für ordentliche Zimmer in guten Gegenden).

Mit dem „Aquarium of the Pacific“ oder dem „Shoreline Villag“ gibt es in Long Beach auch ein paar Sehenswürdigkeiten. Mir hat vor allem die entspannte Atmosphäre im East Village und am Shoreline Drive bzw. auch am Ocean Boulevard gefallen. Hier konnten wir kleinere und größere Spaziergänge machen und uns erst einmal in Ruhe an die Zeitumstellung, das plötzlich so schön warme Wetter und Amerika im Allgemeinen gewöhnen.

Strand bei Los Angeles

Aber sind wir ehrlich: Das eigentlich Interessante ist natürlich Los Angeles. Und ein weiterer Vorteil ist, dass Long Beach an das Metro Netz von Los Angeles angebunden ist. Wir sind vom Internationalen Flughafen Los Angeles ohne Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin bekommen und auch für Tagesausflüge nach Los Angeles Downtown oder Santa Monica haben wir die Metro genommen. Das ist sehr praktisch, denn Parken in Los Angeles ist oft schwierig und teuer.

Nachteile von Long Beach

Die Verbindung von Long Beach nach Los Angeles zählt aber auch zu den Nachteilen. Denn auch wenn es nach LA Downtown sogar eine Direktverbindung gibt, so dauert die Fahrt fast eine ganze Stunde. Das ist ziemlich nervig, wenn man möglichst schnell mit der Stadtbesichtigung beginnen möchte.

Außerdem ist die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Kalifornien bei den wohlhabenderen Menschen wohl etwas verpönt. Wir haben in der Straßenbahn viele merkwürdige Gestalten gesehen und ein paar skurrile Situationen erlebt. So lief etwa ein junger – wohl unter Drogeneinfluss stehender Mann – mit einem Abwasserrohr durch die Bahn und erzählte allen Menschen, dass das eine enorme Crackpfeife sei, vor der wir uns in Acht nehmen sollen.

Wir haben aber keine schlechten Erfahrungen gemacht und uns (auch durch die Überwachung an den Bahnhöfen) nie unsicher gefühlt. Das Baby sorgte eher dafür, dass wir immer mal wieder nett angesprochen oder der Kleinen liebevoll zugewunken wurde.

Kalifornien mit Baby

Los Angeles Reise mit Kleinkind

Fazit: Long Beach als LA Alternative

Wir waren gerade für den Start unseres Roadtrips durch die USA mit Long Beach als LA Alternative wirklich zufrieden. Das Preis-Leistungsverhältnis war für unsere Unterkunft dort auch bei einer eher kurzfristigen Buchung wirklich gut. Außerdem war es sehr angenehm, uns in der sehr ruhigen und entspannten Atmosphäre in Long Beach erst einmal in Amerika „einzuleben“. Für den zweiten Aufenthalt in der Region am Ende unserer Reise haben wir uns dann aufgrund der langen Wege und weil wir noch viele Dinge in Los Angeles anschauen wollten, trotzdem für ein Hotel direkt in Los Angeles entschieden.

Video: Erste Tage in Long Beach und Los Angeles

4 Kommentare

  1. Sehr interessanter Beitrag. Ich habe zwar kein Kind, bin aber immer sehr froh Tipps für „günstigere“ Alternativen zu bekommen – und in dem Fall ist das mal echt ein klasse Tipp!
    So spart man und landet trotzdem nicht in einer Absteige 🙂
    Und übrigens sehr tolle Bilder ♥

    Liebe Grüße ♥
    Nicci von http://www.gossip-gaga.blogspot.de

  2. Hallo Wiebke,
    toller Reiseblog mit vielen interessanten Infos und Tipps, die Mut machen, solch eine Reise mit Baby zu unternehmen.
    Habe drei Fragen an dich:
    Wir wollen auch ca. 4 Wochen Florida und Südstaaten mit Baby (6 monate alt) machen. Welchen Mietwagen hattet ihr und wie habt ihr das mit dem Kindersitz gemacht?
    Hattet ihr euren Buggy von zu Hause dabei oder habt ihr einen in den Staaten gekauft?
    Freue mich über Antwort,

    Caro

    1. Liebe Caro,
      vielen Dank für das Lob. Das freut mich sehr 🙂
      Einen Bericht zu unserem Mietwagen habe ich auf meinem Reiseblog veröffentlicht – schau doch dort mal vorbei: http://webundwelt.de/mietwagen-rundreise-in-den-usa/
      Den Kindersitz haben wir in den USA gekauft. Einen Buggy hatten wir dafür dabei – das fand ich an den Flughäfen auch ganz praktisch.
      Ich wünsche Euch schon einmal eine ganz wundervolle Zeit!
      LG Reise-Mama Wibke
      P.S. Hast Du auch mein FAQ zu unserer Elternzeitreise gesehen? Darin habe ich auch schon über einige Details berichtet…
      http://reise-mama.de/eine-elternzeit-reise-planen

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